Samstag, 2. September 2017

Kapitel 3 : bewusst oder unbewusst, das ist hier die Frage...

"Bist du dir dessen bewusst...? Du hast das bewusst getan!"
"Nein, dessen war ich mir nicht bewusst..."

Kleiner Dialog mit sich selbst, der meistens IM NACHHINEIN geschieht, wenn wir etwas Revue passieren. Wie gestern bereits angeschnitten, erleben wir bestimmt mindestens 90% des Geschehenen erst, wenn es längst passiert ist. Wir realisieren etwas rückwirkend und nicht in dem gegebenem Moment. Wir handeln scheinbar aus Affekt bzw. unterbewusst. Denn Fakt ist unser Unterbewusstsein ist meistens schon 1000 Schritte weiter. Handeln wir also unbewusst, gesteuert von unserem Bewusstsein oder handeln wir bewusst durch unser Unterbewusstsein?! 
Das klingt ziemlich kompliziert, doch explizit werden wir es wahrscheinlich nicht beantworten können...

Ist Positives so surreal, dass wir es bewusst nicht wahrnehmen können/wollen und ist Negatives so real, dass wir NUR DAS wahrnehmen können?

Vereinfachen wir also das Ganze, indem wir vielleicht lernen sollten den Moment zu genießen, uns fallen lassen und frei sind, all die Emotionen fließen lassen in einer positiven Situation. Einfach dann bewusst unsere Emotionen wahrnehmen und alles andere beiseite lassen. Eine Erinnerung schaffen, die tiefer geht als eine bildliche Darstellung im Langzeitgedächtnis. Ein lebendiges Bild dessen, was unserer Seele gut tat. 
Während wir in einer negativen Situation stecken, sollten wir allerdings genau all das ausblenden, keine Emotionen zulassen, denn negative Emotionen erschweren das Beurteilen der Situation, sie verschleiern die Sicht und wir denken bewusst zu handeln, dabei kommen alle möglichen Negativitäten aus dem Unterbewusstsein hoch und wir handeln und sprechen viel zu voreilig. Man ist praktisch unzurechnungsfähig und verliert den Überblick über eine Situation, ein bewusster Stopp negativer Emotionen ist da notwendig, doch seien wir mal ehrlich, es braucht viel Übung und Selbstbeherrschung dieses zu erlernen...

Wie schätzt ihr euch ein, seid ihr bewusst oder unbewusst, gesteuert vom Unterbewusstsein oder lasst ihr dem Bewusstsein die Oberhand?
Realisiert ihr das Hier und Jetzt oder blickt ihr darauf zurück? 
Seid ihr emotional oder rational?

Egal, wie ihr diese Fragen beantwortet, wir haben alle noch viel zu lernen, um mit dem bewussten und unterbewussten ICH das Leben zu meistern. 

Seid euch bewusst, dass das Unbewusste nie im Bewusstsein unbewusst geschieht!

Genug der Philosophie für heute,

XOXO



Freitag, 1. September 2017

Kapitel 2 : Denk mal nach, nicht!

Ein halbes Jahr für den zweiten Kapitel? 
Die Tantiemen für ein Buch wären da wohl hinüber!

Genug des Sarkasmus, das zweite Kapitel muss jetzt überragend werden, nach der halbjährigen Denkpause!


Apropos Denkpause, gibt es so etwas überhaupt? Können wir wirklich eine Pause von unseren Gedanken nehmen? Schon mal versucht? Nein? Ja? Vielleicht nur kurz? Mit Sicherheit haben wir das alle schon versucht...Doch wie lange klappte es, bis der nächste, meist negative, Gedanke wieder die Oberhand gewann? Eine Stunde, Minute, Sekunde? Wahrscheinlich nicht mal eine Mikrosekunde...

Trotz allem haben wir alle längere Zeiträume und Momente, an denen wir vom eigenen Verstand eine Pause haben, sei es während der Arbeit, bei Gesprächen mit anderen oder beim Schlafen...STOPP! Mein Fehler, das Unterbewusstsein zählt natürlich mit! 
Deshalb das Fazit : Wir haben NIE eine Denkpause, ob nun bewusst oder nicht, die Prozessoren laufen im Dauerbetrieb, um Sachen zu verarbeiten, neue Ideen zu entwickeln, Sachen zu planen und eventuell auch seiner Fantasie freien Lauf zu lassen...Blöd nur, wenn die Fantasie ein Horrorszenario nach dem anderen abspielt, statt einem traumhaften Märchen voller Einhörner und Meerjungfrauen oder Avocados, die sind doch gerade "IN"! 
Also wie verschafft man sich eine bewusste Denkpause? 
Viele würden jetzt sagen, das hast du bereits oben erwähnt, jedoch meine ich nicht die Denkpause, während wir etwas tun oder mit anderen Menschen sind, sondern, wenn wir für uns selbst sind, alleine, komplett alleine abends im Bett, morgens im Bett, wenn wir anfangen den Tag Revue zu passieren und uns erst dann all die Eindrücke bewusst werden, wenn wir realisieren, denn seien wir ehrlich, wir erleben vieles nicht bewusst, aber das ist ein anderes Kapitel...
Ich glaube so schrecklich die Gedanken sein können, müssen wir uns ihnen stellen, denn verdrängen führt nur zu Ansammlungen mehrerer Horrorszenarien, die einen Blockbuster zusammen bilden. Vielleicht ist es sogar richtig, den Gedanken komische Namen zu geben oder sogar lustige Gesichter, damit man sie auslachen kann und sie leichter verscheuen kann, weil sie dann beleidigt sind. Oder es ist gibt doch eine Denkpause, genau dann, WENN wir denken, die Gedanken einfach fließen lassen, von der Seite, als würden sie nicht uns selbst gehören, als wären wir der Erzähler oder Zuhörer, als wären wir unbeteiligt, ein stiller Beobachter, der gerne Horrorfilme schaut, ist es so simpel, ist DAS die Lösung?

Das liegt mal wieder an euch zu entscheiden ihr wunderschönen Seelen...


XOXO


Sonntag, 5. März 2017

PROLOG

Willkommen auf dem NudeSoulBlog,

Nude wie ein leeres Blatt, blank, nackt, unbeschrieben, neu, weiß...

Soul wie die Seele, das Wesen, etwas Lebendiges, die innere Stimme, der erste Gedanke, der Begleiter, das Innere, das Unsichtbare jedoch Wahrnehmbare...

Blog wie ein Tagebuch, eine Geschichte, eine Reise, ein Weg, eine Inspiration...

Sicherlich haben es einige mitbekommen, dass ein neuer Blog geplant war, jedoch ist dieser hier nicht auf eine Person bezogen, die euch bekannt ist oder völlig fremd.
Dieser Blog ist neutral, er ist wie eine Idee, die aus sich selbst herauswächst und sich entwickelt, eine erfundene Geschichte, die jedoch nur Ansätze hat, die jede von euch kennt. Es ist dein Blog, euer Blog, der Blog von eurer Freundin oder einer Person, die ihr nicht ausstehen könnt. Egal, wem ihr diesen Blog zuschreiben möchtet, seid euch gewiss, dass er anders ist. Betrachtet ihn als eine Art "Seelenbuch". denn er wird etwas in eurer Seele regen, sei es positiv oder negativ. 
Dieser Blog soll ungezwungen sein, ihr entscheidet selbst, wie ihr die Posts und die drin enthaltenen Wörter interpretiert, ihr entscheidet, wie er euch berührt und zum Nachdenken anregt, ihr entscheidet, ob ihr euch in ihm selbst wieder oder sogar neu wiederfindet. 
Er ist kein Leitfaden, er verurteilt nicht, er sagt euch nicht, was ihr tun, sagen, denken, empfinden sollt, er zeigt euch kein Richtig und Falsch auf, er überlässt euch beim Lesen euren freien Willen. Er kann euer bester Freund, aber auch jemand sein, der aus euch etwas rauskitzelt, was ihr euch nicht bewusst machen möchtet, er wird euch mit vielem konfrontieren, negativ wie postiv, er wird niemand sein und jeder.

Ihr schreibt mit diesem Blog euer eigenes Buch, eure Handlung, eure Charaktere.

xoxo


KAPITEL I : Positiv, Negativ, Whatever

Kapitel I ,

der Anfang eines Buchs ist meistens der schwerste Part, wie sollte der erste Satz sein, sollte er positiv, negativ oder neutral sein? Doch was genau ist positiv, negativ und neutral? 

Wir kennen die Begriffe aus der Mathematik, Physik, Spiritualität, Psychologie uvm.
Auch wenn sie eine eindeutige Bedeutung haben, so ist ihre Auslegung für jeden anders. Nicht jeder empfindet Dinge, Menschen, Ereignisse, Gefühle, Gedanken gleich. Jeder hat seine eigene Auffassung dieser drei "Gegensätze", denn sind sie überhaupt gegensätzlich, ziehen sie sich nun an, stoßen sich ab oder unterstützen sie sich sogar alle drei gegenseitig? Sind sie eine Art Gleichgewicht oder Disharmonie? 
Fakt ist einzig, dass wir scheinbar nur eine Wahl zwischen dem "Plus", "Minus" und "Whatever" zu haben scheinen. Dabei ist keine von diesen Komponenten besonders einfach, man kann weder dauerhaft positiv, noch negativ, noch gleichgültig sein, wir wechseln zwischen den drei Aspekten, wie das Wetter jeden Tag. Es gibt keine Konstante, die wir länger halten können, da wir beeinflusst durch andere Menschen, Situationen, Gedanken und Gefühle gar nicht anders können. Jedoch sei gesagt, dass trotz des Hin und Hers, wir alle auf das Positive am meisten hinarbeiten, das Neutrale immer ein Begleiter ist und das Negative wohl uns am meisten lehrt. 
Als Kinder sahen wir so positiv und sorglos auf die Welt und Menschen. Neutral waren wir am meisten dem Fakt gegenüber, dass es das Negative überhaupt gibt. Bei der ersten Begegnung damit waren wir zuerst nur verwundert, wieso das Negative da ist, wo wir doch Jahre gut ohne leben konnten. Dann kommt im Teenageralter immer mehr die Erkenntnis, dass das erst der Anfang war und es noch viel Negativeres gibt, als das was wir bereits kennen. Wir leiden, lernen, wachsen und dann kommt das Positive wieder und wir vergessen das Negative eine Zeit lang. Der Teufelskreis wiederholt sich bestimmt für jede von euch bis heute und immer mehr tritt die Neutralität in den Vordergund. Wir werden neutral gegenüber diesem Kreislauf aus Positiv und Negativ, nicht neutral im Sinne von gleichgültig, aber neutral in Form von Routine, es gehört schon zu uns, wie unser Atmen und all die anderen Sinne. Auch wenn es schmerzhafter ist, gewöhnen wir uns an das Negative schneller, denn es ist dauerpräsent und meistens nur eine Frage der Zeit, bis es uns wieder begegnet. Vor allem negative Menschen können uns nach einiger Zeit nichts mehr anhaben, zumindest nicht auf längere Sicht. Menschen werden dann nur noch interessant, wenn sie einen einem positiv begegnen, denn nur noch das Positive kann uns noch überraschen. 
Also erreichen wir das Whatever-Level. Nun steht die Frage im Raum ist dieses Level positiv oder negativ?  Nun, wie bereits angekündigt, das liegt an jeder von euch das für euch zu entscheiden.

Am Ende des Tages zählt nur, dass wir uns aus dem Negativem begleitet vom Whatever zum Positivem durchkämpfen und uns von diesem Kreislauf niemals dazu verleiten lassen, uns selbst aufzugeben. Lasst das Leiden, Lernen, Wachsen zu und werdet stärker als gestern und die Tage, Wochen, Monate, Jahre zuvor. 

XOXO