Sonntag, 5. März 2017

KAPITEL I : Positiv, Negativ, Whatever

Kapitel I ,

der Anfang eines Buchs ist meistens der schwerste Part, wie sollte der erste Satz sein, sollte er positiv, negativ oder neutral sein? Doch was genau ist positiv, negativ und neutral? 

Wir kennen die Begriffe aus der Mathematik, Physik, Spiritualität, Psychologie uvm.
Auch wenn sie eine eindeutige Bedeutung haben, so ist ihre Auslegung für jeden anders. Nicht jeder empfindet Dinge, Menschen, Ereignisse, Gefühle, Gedanken gleich. Jeder hat seine eigene Auffassung dieser drei "Gegensätze", denn sind sie überhaupt gegensätzlich, ziehen sie sich nun an, stoßen sich ab oder unterstützen sie sich sogar alle drei gegenseitig? Sind sie eine Art Gleichgewicht oder Disharmonie? 
Fakt ist einzig, dass wir scheinbar nur eine Wahl zwischen dem "Plus", "Minus" und "Whatever" zu haben scheinen. Dabei ist keine von diesen Komponenten besonders einfach, man kann weder dauerhaft positiv, noch negativ, noch gleichgültig sein, wir wechseln zwischen den drei Aspekten, wie das Wetter jeden Tag. Es gibt keine Konstante, die wir länger halten können, da wir beeinflusst durch andere Menschen, Situationen, Gedanken und Gefühle gar nicht anders können. Jedoch sei gesagt, dass trotz des Hin und Hers, wir alle auf das Positive am meisten hinarbeiten, das Neutrale immer ein Begleiter ist und das Negative wohl uns am meisten lehrt. 
Als Kinder sahen wir so positiv und sorglos auf die Welt und Menschen. Neutral waren wir am meisten dem Fakt gegenüber, dass es das Negative überhaupt gibt. Bei der ersten Begegnung damit waren wir zuerst nur verwundert, wieso das Negative da ist, wo wir doch Jahre gut ohne leben konnten. Dann kommt im Teenageralter immer mehr die Erkenntnis, dass das erst der Anfang war und es noch viel Negativeres gibt, als das was wir bereits kennen. Wir leiden, lernen, wachsen und dann kommt das Positive wieder und wir vergessen das Negative eine Zeit lang. Der Teufelskreis wiederholt sich bestimmt für jede von euch bis heute und immer mehr tritt die Neutralität in den Vordergund. Wir werden neutral gegenüber diesem Kreislauf aus Positiv und Negativ, nicht neutral im Sinne von gleichgültig, aber neutral in Form von Routine, es gehört schon zu uns, wie unser Atmen und all die anderen Sinne. Auch wenn es schmerzhafter ist, gewöhnen wir uns an das Negative schneller, denn es ist dauerpräsent und meistens nur eine Frage der Zeit, bis es uns wieder begegnet. Vor allem negative Menschen können uns nach einiger Zeit nichts mehr anhaben, zumindest nicht auf längere Sicht. Menschen werden dann nur noch interessant, wenn sie einen einem positiv begegnen, denn nur noch das Positive kann uns noch überraschen. 
Also erreichen wir das Whatever-Level. Nun steht die Frage im Raum ist dieses Level positiv oder negativ?  Nun, wie bereits angekündigt, das liegt an jeder von euch das für euch zu entscheiden.

Am Ende des Tages zählt nur, dass wir uns aus dem Negativem begleitet vom Whatever zum Positivem durchkämpfen und uns von diesem Kreislauf niemals dazu verleiten lassen, uns selbst aufzugeben. Lasst das Leiden, Lernen, Wachsen zu und werdet stärker als gestern und die Tage, Wochen, Monate, Jahre zuvor. 

XOXO




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